AnwenderberichteDPI – It's not just plastics

Jupiter und Mars erfüllen individuelle Kundenanforderungen serienmäßig

Die Dielco Plastic Industrie B.V. (DPI) in Geldrop ist eines der größten und innovativsten Spritzgießwerke der Niederlande. Zuverlässige Maschinen, die eine hohe Qualität und Präzision in der Teilefertigung gewährleisten können, sind von entscheidender Bedeutung für den Unternehmenserfolg. 2012 hat die DPI ihren Maschinenpark um vier neue Spritzgießmaschinen erweitert, darunter eine 1.300 Tonnen Haitian Jupiter inklusive Zuführsystem von Robotech. Parallel dazu wurden drei Haitian Mars in Baugrößen von 200 bis 380 Tonnen gekauft, jeweils nach ausgiebigen Probeläufen. DPI Geschäftsführer Paul Hulshof und der Technische Leiter Jeroen van Tol erläutern, warum sie von Haitian und Robotech so sehr überzeugt sind.


Das Unternehmen DPI hat seinen Standort südöstlich von Eindhoven und produziert dort mit einer über 100 Mann starken Belegschaft eine breite Palette an Kunststoffprodukten. Kunststoffteile in unterschiedlicher Größe und Formenvielfalt, z.B. zum Einbau in Kaffeemaschinen und medizinischen Scannern gehören zum Programm, aber auch Zubehörteile für Bäder, Kabeltüllen oder Sicherheits- und Rückhaltesysteme, wie Kindersitze für Autos. Ebenso breit aufgestellt ist der Maschinenpark mit insgesamt 60 Einheiten, beginnend bei einer 20-Tonnen-Maschine bis hin zu 1.300 Tonnen Schließkraft. Um ihren Maschinenpark stets auf dem neuesten Stand zu halten, erkunden Hulshof und Van Tol regelmäßig die technischen Entwicklungen und das Leistungsvermögen moderner Spritzgießmaschinen aus Europa und Asien. Maschinen der Marke Haitian gehören seit Jahren dazu. "Eine breite Produktpalette bedeutet, dass wir ein bestmögliches Gleichgewicht finden müssen zwischen dem, was unsere Kunden wünschen, und den Maschinen, die wir benötigen, um die gewünschten Erzeugnisse produzieren zu können. Haitian ist einer der wenigen Hersteller, der ein komplettes Paket anbietet, das verschiedene Technologien umfasst, von hydraulischen bis hin zu vollelektrischen Maschinen. Das passt gut zu unserer breiten Produktpalette.“ erklärt Hulshof.

Ende 2009 entschied man sich, in vier neue Spritzgießmaschinen zu investieren. Gefragt waren u.a. eine 1.300-Tonnen-Maschine, um Kunststoff-Eimer von etwa einem Meter Höhe produzieren zu können. Nach eingehender Markterkundung entschieden sich Hulshof und van Tol dafür, Maschinen unterschiedlicher Fabrikate in einem einjährigen Praxistest miteinander zu vergleichen. Mit im Rennen: Eine Maschinenlösung der Baureihe Haitian Jupiter, mit Zwei-Platten-Technologie und der energetisch innovativen „Mars-Technologie“. "Ein großer Vorteil bestand darin, dass Haitian trotz des erforderlichen großen Werkzeugöffnungshubs eine serienmäßige Maschine liefern konnte, sodass keine zusätzlichen Kosten für die kundenspezifische Anpassung erforderlich waren" betonen Hulshof und Van Tol, der für den Maschinenpark zuständig ist. „Was für uns aber noch wichtiger ist: Haitian hob sich auch dadurch hervor, dass sie uns serienmäßig ein Antriebssystem mit AC-Servomotoren anbieten konnten. Das versprach große Energieeinsparungen, die es uns ermöglichen, wettbewerbsfähige Teilekosten zu erzielen."

Ende vergangenen Jahres wurden die Maschinen der engeren Vorauswahl installiert – darunter eine Haitian Mars Serie mit 200 Tonnen Schließkraft − und der Vergleichstest konnte beginnen. Parallel dazu wurden auch drei weitere Maschinen von anderen Herstellern mit genau den gleichen Spritzgießwerkzeugen erprobt, über ein ganzes Jahr hinweg − 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche. "Dadurch bekamen wir eine gute Vorstellung davon, was wir in Bezug auf den Energieverbrauch erwarten konnten. Der geringe Energieverbrauch der Baureihe Haitian Mars war sehr beeindruckend", bestätigt Van Tol mit Blick auf die Erprobungsprotokolle und fügt hinzu: "Mit den Probeläufen wollten wir zudem feststellen, ob die Maschine von Haitian unsere Standards und Anforderungen erfüllen kann. Dabei haben wir sehr hohe Maßstäbe in Bezug auf Reproduzierbarkeit, Zuverlässigkeit und Usability angesetzt. Denn einerseits liefern wir technische Teile, das heißt für uns ist Präzision immer ein Schwerpunkt. Darüber hinaus werden viele unserer Erzeugnisse auch bedarfsorientiert angeliefert, so dass es keinerlei Ausfallzeiten geben darf."

„Haitian steht unter anderem für eine sehr hohe Kundenorientierung. Das passt perfekt zu uns.“

Paul Hulshof, DPI Geschäftsführer


„Die Zuverlässigkeit einer Spritzgießmaschine und ihres Zuführsystems sind für uns von elementarer Bedeutung." erläutert Hulshof. "Wir sind ein sehr serviceorientierter Produktionsbetrieb und beliefern unsere Kunden just in time, das heißt direkt in den Produktionsprozess der Montagelinien hinein". Prominentes Beispiel dafür ist Dorel, Hersteller von Kinderrückhaltesystemen, mit Firmensitz in Helmond. Um die Herstellungskosten ihres Kunden zu minimieren, hat DPI ebenfalls einen Produktionsstandort in Helmond eingerichtet, wo sie Kunststoffkomponenten für die Auto-Kindersitze der Marke „Maxi-Cosi“ produzieren − gleich neben dem Endmontagebetrieb von Dorel. Dadurch werden Transportkosten eingespart, und während der Produktion müssen keine Warenbestände zwischengelagert werden.

Eine derart konsequent am Kunden ausgerichtete Produktions- und Servicepolitik wird auch bei Haitian seit vielen Jahren praktiziert. Vertriebsmitarbeiter und Ingenieure hören in Kundengesprächen sehr genau zu, so dass die Produktpalette des Weltmarktführers immer besser an die Kundenwünsche angepasst werden konnte. Auch Jeroen van Tol hat diese Entwicklung verfolgt: "Im Vergleich zu der Zeit noch vor einigen Jahren hat Haitian einen gewaltigen Fortschritt in dem Bereich der Produktauslegung gemacht. Deshalb ließen sich die Maschinen auch komplett nach unseren Anforderungen ausstatten. Zum Beispiel Kühlwasseranschlüsse direkt an der Werkzeugaufspannplatte, mit angepassten Kupplungen, dazu verschiedene elektrische Anschlüsse an der Maschine und ein kundenspezifisches Platten-Bohrbild. Aber auch frei programmierbare Absperrventile und programmierbare Ein- und Ausgänge. Außerdem erfüllt die neue Steuerung punktgenau die Produktionsanforderungen mit frei programmierbaren Abläufen, einem Qualitätsüberwachungspaket und den einstellbaren Einheiten für die Prozessdaten."

DPI: Innovationen als Schlüssel zum Erfolg

Das Unternehmen DPI mit seinen mehr als einhundert fest angestellten Arbeitskräften und acht Zeitarbeitnehmern für Verpackung und Montagearbeiten ist eines der größten und innovativsten Spritzgießunternehmen in den Niederlanden. Unter anderem hat DPI im Jahr 2002 als erstes Spritzgießunternehmen das Wassereinspritz-Verfahren eingeführt. "Wir erforschen ständig neue Technologien, um unsere eigenen Möglichkeiten zu optimieren und zu erweitern" sagt Hulshof. "Auch wollen wir unseren Kunden helfen, die bestmöglichen Verfahren für ein bestimmtes Produkt zu ermitteln. Wir mögen es einfach, die Grenzen des technisch Machbaren auszuloten und neue Optionen zu erkunden. Gegenwärtig können wir Technologien wie das Kompaktspritzgießen oder die Gas- und Wasserinjektionstechnik anbieten. Aber auch Spritzgießen mit Holz-Kunststoff-Verbundmaterialien sowie IMD, IML-Technik und Polymer-Spritzformen (PIF), gehören zu unserem Repertoire."

Darüber hinaus ist DPI führend in der Entwicklung und Anwendung neuer Werkstoffe. Sie waren beispielsweise die Ersten im der Niederlande, die Ethylenvinylacetat (EVA) verarbeitet haben, ein neuartiger schaumstoff-ähnlicher Kunststoff, der nur mit speziell dafür ausgelegten Maschinen verarbeitet werden kann. „Indem wir in solche und andere Innovation investieren, bleiben wir weiterhin ein attraktiver Hersteller für den europäischen Markt. Denn unser wichtigstes Ziel sind und bleiben zufriedene Kunden," resümiert Hulshof, „jetzt und in Zukunft. Deshalb war die Entscheidung zugunsten von Haitian eine wohlüberlegte, aber letztlich auch eindeutige Wahl. Haitian hat in Europa eine sehr gute Organisationsstruktur eingerichtet, auch in den Niederlanden, und zwar mit dem Vertriebs- und Servicepartner Robotech bv. Und genau das brauchen wir, darauf setzen wir: gute Geschäftsbeziehungen und eine hervorragende Zusammenarbeit. Mit Lieferanten, die unser Engagement für Innovationen partnerschaftlich teilen. "

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