R&DWhat’s coming next?

Eines der aktuell vorrangigen Themen des R&D-Teams von Zhafir ist die Studie „ME-X Project“. Auch hierbei gibt der Unternehmensgrundsatz „Technologie auf den Punkt“ die Marschroute vor.

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    Holmlos: Innovatives Mercury design für 70% mehr Werkzeugaufspannfläche

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    Zhafir Ingenieure: Täglicher Wissensaustausch mit den Entwicklerteams in Ningbo

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    Prof. Dipl. Ing. Ansgar Jaeger, Leiter Werkzeubau an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, verantwortlich für das Entwicklungsprojekt „prozessabhängiges Umschaltverfahren.”

Mit dem Markteinstieg der neuen Zeres Serie hat Zhafir die Vielfalt des elektrischen Anwendungsspektrums flexibel und bedarfsgerecht erweitert. Was wird als Nächstes folgen? Eines der aktuell vorrangigen Themen des R&D-Teams von Zhafir ist die Studie „ME-X Project“. Auch hierbei gibt der Unternehmensgrundsatz „Technologie auf den Punkt“ die Marschroute vor.

Nach dem Erfolg ist vor der Premiere. Während derzeit alle Augen auf die neue Zeres Serie gerichtet sind, richten die Entwicklungsingenieure in Ebermannsdorf den Blick nach vorn – den Kundenutzen erneut im Fokus. Derzeit arbeitet das R&D-Team an einer technisch-konstruktiven Kombination aus Venus und Mercury Serie. Sie soll das vollelektrische Anwendungsspektrum einer Venus definitiv erweitern und dabei wertvolle Erkenntnisse aus Pilotprojekten mit der Mercury zur Umsetzung bringen.
Eine spannende Symbiose, die per se viele neue Wettbewerbsvorteile für den Verarbeiter generieren dürfte. Die Venus Serie steht für höchste Dynamik, Präzision und Effizienz, inklusive Energieeinsparungen im zweistelligen Prozentbereich. Die Premium-Baureihe Mercury, ausgerüstet mit High-End Optionen im Standard, bietet neues Potential für komplexere Formteilgeometrien sowie für schwer verarbeitbare und innovative Kunststoffe. Auch sie hat bislang jeden begeistert, der ihre konstruktiven und technischen Stärken kennengelernt hat.

Größere Aufspannplatte, maximale Präzision

Eines der Kernziele der neuen Studie mit dem Arbeitstitel „ME-X“ – ist es, die Vorteile des einzigartigen Designs der Mercury zu übernehmen und dem Verarbeiter einen klaren Nutzen zu bieten: Höchste Effizienz und gleichzeitig wertvoller Raumgewinn. Die vier nach außen versetzten Stege schaffen 70 % mehr Aufspannfläche für Werkzeuge mit hohen Kavitäten. Falls keine hohen Schließkräfte benötigt werden, so kann die Maschine unter Umständen um ein bis zwei Schließkraftgrößen kleiner gewählt werden. Das spart Platz und vor allem Kosten. Hinzu kommt die ohnehin schon geringe Aufstellfläche durch das um 30 % schlankere Maschinendesign. Ein weiterer Vorteil: Der konsequent symmetrische Aufbau behält alle auftretenden Kräfte im Zentrum und gewährleistet eine hohe Plattenparallelität und beste Toleranzen. Die Einspritzgeschwindigkeit ist mit bis zu 350 mm/s vorgesehen.

Die ME-X muss den Anforderugen 100% gerecht werden

In den kommenden Monaten wird die Studie hinsichtlich Marktpotential, Leistungsdaten und Herstellungskosten genauestens unter die Lupe genommen. Natürlich werden auch noch weitere mögliche Kombinationen mit Venus/Mercury Baugruppen untersucht. Technologie auf den Punkt eben.
„Wir werden hier sicherlich noch einige Schleifen drehen, um die Anforderungen von Markt und Vertrieb optimal zu erfüllen. Aber genau das ist unsere Aufgabe, der wir uns sehr gerne stellen,” sagt dazu Steffen Franz, Geschäftsführer und Technischer Direktor bei Zhafir. Parallel zur ME-X-Studie arbeitet das deutsche Ingenieurteam in konzernübergreifenden R&D-Projekten mit. Eine Zusammenarbeit, die schon seit vielen Jahren zuverlässig Früchte trägt. So war das Team z.B. an der Entwicklung des neuen Kniehebel-Designs für die Generation 2 der Venus- und Mars Baureihen federführend beteiligt. Auch bei der Optimierung des Hydrauliksystems für die Jupiter II Serie, in Kooperation mit einem externen Ingenieurbüro, war deutsches Know-how gefragt. Ergänzend dazu unterstützen die Ebermannsdorfer andere R&D-Projektteams von Haitian bei der Evaluierung des Lieferanten-Netzwerks und nutzen dabei ihre guten Kontakte zu Rohstofflieferanten, Werkzeugbauern sowie Herstellern
elektronischer Komponenten und Antriebssysteme. Zudem werden im Anwendungstechnikum in Ebermannsdorf fortlaufend Werkzeugtests für internationale Kunden von Haitian und Zhafir durchgeführt. Darüber hinaus ist das hiesige Ingenieurteam in diverse Kooperationen mit technischen Universitäten und Kunststoffzentren in Deutschland involviert. So wird zum Beispiel unter der Leitung von Professor Ansgar Jaeger an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt ein „prozessabhängiges Umschaltverfahren beim Spritzgießen“ auf einer Venus-Maschine entwickelt.

Mercury ist weiterhin Zukunftsprojekt

„Die Mercury ist und bleibt das große Zukunftsprojekt von Zhafir” sagt Prof. Dipl.- Ing. Helmar Franz. „Sie eröffnet dem Markt völlig neue Perspektiven in der Kunststoffverarbeitung, auch wenn ihr enormes Leistungsvermögen bislang noch von keiner Anwendung vollständig ausgereizt worden ist. Diese total neuen Ideen generieren ihrerseits neue praxisbezogene Lösungen, wie in der ME-X-Studie jetzt sichtbar. Aber es ist natürlich so, dass alles ungewöhnlich Neue seine Zeit braucht.“

Wir suchen den Dialog

Der erste Prototyp ist vielversprechend. Das Open House in Ebermannsdorf bietet aber eine hervorragende Plattform, um ausgiebig mit Kunden und Vertretern aus ganz Europa über den Prototyp zu diskutieren. Im momentanen Entwicklungsstadium können Kundenwünsche aufgenommen und bis zur Markteinführung implementiert werden. Wir sind schon sehr gespannt auf das erste Feedback.

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