Anwenderberichte„Technologie in Produktivität umwandeln“

Ein Gespräch mit Mr. Xiang Jianhua, General Manager der Nanjing Jianxun Plastics Molds Co., Ltd. über die Rolle innovativer Technologien für Unternehmen und Märkte

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    Mr. Xiang Jianhua: „Technologie ist die treibende Kraft für kontinuierliches Wachstum“

 

Mr. Xiang, Ihr Unternehmen betreibt intensive Forschungen in der Verarbeitung von außergewöhnlichen Kunststoffen. Was motiviert Sie dazu?

„Mikrospritzen, komplexe Strukturen, Teile mit glänzenden Oberflächen, oder auch Teile aus Spezialmaterial – all dies sind Zukunftstrends der Spritzgieß-Industrie. Insbesondere die Montage der Teile und die Systemanforderungen der Medizin-Industrie, oder anderer Industrien, stellen große Herausforderungen dar. Im Bereich der Entwicklung der jeweiligen Produkte, bei deren Herstellung, und schließlich in der Montage und Qualitätssicherung. Durch umfangreiche Forschung und Kontrolle bezüglich des Kunststoff-Rohmaterials, der Werkzeugfluss-Analyse und des Spritzgießprozesses wollen wir unseren Kunden eine umfassende Lösung für das Spritzgießen mit speziellen Anforderungen anbieten.“

Sie stehen in dem Ruf, stark zukunftsorientiert zu denken und konsequent auf neue Technologien zu setzen. Generieren Sie daraus einen Vorsprung?

„Ich war schon immer ein großer Fan neuer Technologien. Die neue Zeres zum Beispiel interessiert mich schon seit der Markteinführung. Ihr Hybrid-Design ist eine perfekte Alternative zur externen Pumpenstation. Wir sind immer offen, versuchen neue Technologie in Produktivität umzuwandeln. Und es gelingt uns auch.“

Können Sie ein Beispiel geben?

„Als beispielsweise vor einigen Jahren die 3D-Druck-Technologie vorgestellt und leidenschaftlich debattiert wurde, haben wir uns bereits einen 3D-Drucker gekauft. Jetzt sind wir in der Lage, diese Technologie geschickt zu nutzen. Wir integrieren sie in unsere Produktion, um z.B. kurzerhand ein Muster oder spezielle Werkzeugteile herzustellen, die nicht über den traditionellen Prozess realisierbar sind. Ich bin überzeugt: Technologie ist der erste Schrift zu Produktivität und wird ein kontinuierliches Wachstum der Unternehmen antreiben.“

Ein Wort zu Ihren Zielmärkten: Für welche Branchen produzieren Sie hauptsächlich?

„Aktuell sind 70 Prozent unserer Kunden aus der Automotive-Branche, andere aus der Medizin und dem Militär. 80 Prozent unserer Kunden zählen zu den 500 Top-Unternehmen in der Welt. Beispielsweise Emerson – eine sehr bekannte europäische Marke für Haushaltswaren, Honeywell – Hersteller für Kabinen-Managementsysteme in den USA, und Faurecia – der sechst größte Produzent von Automotivteilen weltweit.“

Namhafte Referenzen sprechen für ein hohes Niveau. Wie gelingt es Ihnen, die Ansprüche solcher Weltmarken auf Dauer zufriedenzustellen?

„Das geht nur mit einer starken Kundenorientierung, wobei Qualität, Produktivität und Mehrwert generell die Hauptanliegen der Kunden sind. Wir beteiligen uns aktiv am kundeneigenen R&D und assistieren dabei, Lösungen für diverse Schwierigkeiten im Bezug auf Formteile zu finden. Des Weiteren kontrollieren wir sowohl die Qualität der Teile, als auch die Lieferzeiten. Dank exzellenter Vorgespräche und einer guten Kooperation haben wir langfristige Partnerschaften mit unseren Kunden aufbauen können. Wir sind anerkannt als vertrauenswürdiger Partner.“

Welche Rolle hat dabei der Maschinenpark? Sie gelten ja als loyaler Haitian-Kunde...

„Alle unsere Spritzgießmaschinen sind von Haitian oder Zhafir. Servo-hydraulische Haitian-Maschinen und vollelektrische Zhafir-Maschinen. Wir haben uns bewusst entschieden, unseren Weg mit diesen Marken zu gehen. Nicht nur wegen der zuverlässigen Präzision der Wiederholbarkeit, sondern auch auf Grund des guten After Sales Services und Supports im Vergleich zu auswärtigen Marken.“

Wie zufrieden sind Sie mit der Maschinenleistung, und worauf kommt es Ihnen besonders an?

„Haitian- und Zhafir-Maschinen überzeugen durch ihre ausgewogene, umfassende Performance. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist exzellent. Bei der Auswahl unserer Maschinen prüfen wir drei Hauptkriterien: Erstens die Performance – speziell die Wiederholgenauigkeit, zweitens die Effizienz – überwiegend die Zykluszeit, und drittens Energie-Schutz und Verwaltungskosten. Glücklicherweise erfüllen Zhafir-Maschinen alle diese Ansprüche. Von der ersten vollelektrischen Zhafir, die wir 2008 bekommen haben, bis zur kürzlich gekauften Zeres Maschine kann ich sagen: Wir sind gänzlich überzeugt.“

Welche Erwartungen haben Sie an die Spritzgießmaschinen der Zukunft?

„Der Zukunftsmarkt wird zunehmend reifen und sich spezialisieren. Neues Material, neue Prozessanforderungen, vor allem neue Technologien werden kommen und den Spritzgießmarkt vor neue Herausforderungen stellen. Hohe Einspritzgeschwindigkeiten, komplexe Bewegungsabläufe und die Integration von Peripherie-Systemen etc. haben sich ja bereits entwickelt und zählen nun zu den Hauptanforderungen innerhalb des aktuellen Marktes.“

Wie schätzen Sie demnach die Entwicklung der Kunststoffmärkte ein? Und welchen Beitrag sollten die Hersteller leisten?

„Wenn die Werkzeug-Technologie und die Maschinen-Performance ihr Maximum im Spritzgießprozess erreichen, wird das Rohmaterial immens an Bedeutung gewinnen. Ich denke, die Zusammenarbeit zwischen den Spritzgießmaschinen-Herstellern und den Forschungsinstituten für Rohmaterial wird immer wichtiger.“

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