Leadership, StandorteNäher dran, stärker fokussiert

Investitionen, Standorterweiterung, Ausbau des Vertriebs- und Service-Netzes: Es passiert sehr viel in Ebermannsdorf.

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    Bis Ende 2016 soll die neue Werkshalle (rechts im Bild) die Fertigungsfläche auf insgesamt 12.000 qm erweitern

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    Technische Zeichung der Frontansicht der Werkshallen in Ebermannsdorf bis Ende 2016

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    Das Team der Haitian International Germany

Aufbauend auf den Erfolgen von Haitian Europe und Zhafir Plastics Machinery formiert Haitian International Germany derzeit eine neue, weiter reichende Basis für verbesserte Kundenservices und nachhaltiges Wachstum.

Mit der Umstrukturierung in Ebermannsdorf gab der weltweit führende Hersteller mehr als ein Bekenntnis zum Standort Deutschland ab. Es war auch ein klares Signal an den kontinentalen Wirtschaftsraum. Von Ebermannsdorf aus führt Haitian International Germany nunmehr für beide Marken, Haitian und Zhafir das operative Europageschäft. So will man die Potenziale in Europa für den Mutterkonzern noch besser ausschöpfen. „Deutschland ist ohne Frage der größte und innovativste Markt in Europa, hier schlägt das Herz wichtiger Anwendungsindustrien. Wir wollen die Kontinuität unserer Investitionen in Deutschland und Europa untermauern und die Qualität unserer Kundenbeziehungen auf ein noch höheres Level führen“, erläutert Xiang Linfa, Geschäftsführer von Haitian International Germany.

Deutsche und europäische Verarbeiter werden von Haitian International Germany umfassend betreut: Von Beratung und Vertrieb, Werkzeugbemusterung, der Montage und kundenspezifischen Maschinenanpassungen, bis hin zu erweiterten Services im Pre- und After-Sales-Bereich – die Kunden bekommen alles aus einer Hand. Im Mittelpunkt: die Maschinenportfolios der Marken Haitian und Zhafir. In den kleineren Schließkraftklassen liegt der Fokus auf elektrischen Baureihen der Marke Zhafir, im größeren Schließkraftbereich entwickelt sich die Zwei-Platten-Technologie der Haitian Jupiter Serie als Trendprodukt. Ganz „in line“ mit der übergreifenden Konzernstrategie.

Verdopplung der Kapazitäten „Made in Germany“

Mittelfristig wird die Endmontage von Haitian- und Zhafir-Maschinen für Europa, einschließlich der kundenorientierten Anpassung, in der Oberpfalz erfolgen. Die Weichen dafür hat der Mutterkonzern bereits Anfang des Jahres gestellt, als man im Headquarter das „Projekt Werkserweiterung Ebermannsdorf“ mit einer zweistelligen Mio. Investition auf den Weg brachte. Die Baumaßnahmen zur Standorterweiterung wurden inzwischen aufgenommen. Mit Inbetriebnahme der zweiten Werkshalle spätestens Ende 2016 wird sich die Produktionsfläche von 4.500 auf 12.000 qm mehr als verdoppelt haben.

„Mit dem Bau der neuen Werkshalle öffnen wir gleich zwei Türen“, sagt Mr. Xiang Linfa, General Manager von Haitian International Germany. „Wir bekommen deutlich mehr Kapazitäten, damit höhere Verfügbarkeiten und können Kundenwünsche noch schneller realisieren. Gleichzeitig schaffen wir uns neue Optionen für die Zukunft.“ Will heißen: Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht; Deutschland bleibt auch langfristig eine tragende Säule in der globalen Strategie von Haitian International.
Die zweite tragende Säule bildet das Engineering Team von Zhafir Plastics Machinery, das nach wie vor am Standort Ebermannsdorf agiert und sich ganz auf die strategischen Entwicklungsthemen fokussiert. Dazu Steffen Franz, Geschäftsführer und Technischer Direktor des Zhafir Engineering-Teams: „Mit unserem Know-how und der gewachsenen Vernetzung am Technologie-Standort Deutschland können wir die produktstrategische Entwicklung des gesamten Konzerns effektiv unterstützen.“

Ausbau des Vertriebs- und Service-Netzes

Die Effektivität und Flexibilität der Spritzgießmaschinen von Haitian und Zhafir hat sich längst herumgesprochen. Überall, in ganz Europa, hat sich die anfängliche Skepsis gegenüber chinesischen Fabrikaten in eine steigende Nachfrage gewandelt. Für Uwe Baer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Haitian International Germany, war das nur eine Frage der Zeit: „Die Kosten-Nutzen-Relation der elektrischen und servo-hydraulischen Baureihen hat bislang noch fast jeden überzeugt, der sich mit den Kennzahlen auseinandersetzt.“ Die erfreulichen Absatzzahlen in den letzten Monaten zeigen, dass Standardmaschinen mit Flexibilität und hohen Einsparpotenzialen europaweit gefragt sind. Aktuell sondiert das Team flächendeckend den deutschen Markt auf der Suche nach geeigneten Vertriebs- und Service-Partnern, um noch näher am Kunden „dran“ zu sein.

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