Leadership, R&DENGINEERING FÜR DEN MARKT

Die ME-X-Studie, eines der ambitioniertesten Projekte der Zhafir Gruppe, steht unmittelbar vor der Realisierung. Die neue Baureihe verbindet signifikante Vorzüge des R&D Projektes „Mercury“ und der erfolgreichen Venus Serie.

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    Die ME-X nimmt Formen an - und soll dem Verarbeiter neue Perspektiven eröffnen

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Die Besonderheiten zweier Baureihen zu verschmelzen war das Ziel bei der Entwicklung der ME-X: Einerseits die vollelektrische Venus Serie – bislang 6.000 Mal verkauft und allseits hoch gelobt aufgrund ihrer hohen Präzision und Energieeinsparungen im zweistelligen Prozentbereich. Andererseits die Mercury: elektrische Premiumklasse im innovativen Design, geschaffen für große Formteile und komplexe Geometrien. „Unser Team in Deutschland konstruierte bislang die Schließkraftgrößen 500, 1000, 1500 kN, die sich aktuell in der Null-Serien-Fertigung in unserem neuen Werk in Chunxiao befinden“, erläutert Steffen Franz, Geschäftsführer und Technischer Direktor der Zhafir Plastics Machinery GmbH in Ebermannsdorf, den Status quo.

Zhafir Engineering in Ebermannsdorf


Kernziel war und bleibt es, dem Verarbeiter klare Wettbewerbsvorteile mit vielfältigen Nutzen zu verschaffen, zuallererst mehr Effizienz und Handlungsfreiheit im praktischen Sinne. Das holmfreie Rahmenprinzip der Mercury bietet dem Anwender 70 % mehr Aufspannfläche gegenüber vergleichbaren Baureihen und ist damit besonders gut geeignet für Werkzeuge mit hohen Kavitäten. Ein geradezu verblüffender Raumgewinn angesichts der um 30 % verringerten Stellfläche durch das schlankere Maschinendesign.

Nullserie wird in China gebaut und verkauft

Im Zusammenspiel mit der Venus II „High Performance” Spritzeinheit sorgt der symmetrische Konstruktionsaufbau für hohe Plattenparallelität und somit für höchste Präzision mit besten Toleranzen. Das Steuerungs-System stammt von Sigmatek. Die Null-Serie wird zunächst in China gebaut und verkauft; ein Europavertrieb ist vorerst nicht vorgesehen. In der Folge werden die R&D-Teams von Zhafir und Haitian den „Baukasten ME-X“ kontinuierlich um weitere Maschinengrößen und Optionen erweitern.

Ideenschmiede mit engem Praxisbezug

Abgesehen von der ME-X ist das Engineering-Team von Zhafir in diversen konzernübergreifenden R&D-Projekten involviert und leistet auch in Fragen der Patentstrategie aktive Unterstützung. Mehrere Maschinenoptimierungen gehen auf das Ebermannsdorfer Team zurück bzw. wurden in Kooperation mit internen oder externen Ingenieuren entwickelt. Beispielsweise das besondere Kniehebel-Design für die Mars II und Venus II Serie, ebenso die Optimierung der Jupiter II Serie. „Wir verstehen uns als technisches Rückgrat des Konzerns und bieten interne Unterstützung in den unterschiedlichsten Bereichen“, formuliert Steffen Franz die Ausrichtung des Teams. Auch die technische Unterstützung der Vertriebs- und Serviceteams spielt dabei eine wichtige Rolle, um permanentes Feedback zu generieren über das, was den Anwender beschäftigt und den Markt verändern könnte. Darüber hinaus arbeiten die Ingenieure Hand in Hand mit anderen R&D-Projektteams von Haitian, sie führen zum Beispiel Evaluierungen des Lieferantennetzwerkes durch und nutzen dabei ihre guten Kontakte zu Wirtschaft und Wissenschaft.

Um die Nachhaltigkeit innovativer Entwicklungen im Bereich der Sicherheitstechnik mitzugestalten, ist Zhafir zudem aktiv an der Bestimmung internationaler Richtlinien für Spritzgießmaschinen beteiligt, zum Beispiel im internationalen Normungsausschuss „Plastics and Rubber Machines – Injection Moulding Machines – Safety Requirements“. Dabei definieren Branchenvertreter und Normungsausschussmitglieder aus China, Japan, USA, Frankreich, Brasilien, Italien, Kanada, Deutschland, Türkei, Österreich, Schweiz und weiteren Ländern eine weltweit gültige Norm (ISO 20430) für sichere Spritzgießmaschinen, die voraussichtlich Ende 2016 in Kraft treten wird.

Erfolgsprojekte in Serie

  • Neues Kniehebel- und Plattendesign für Venus II und Mars II Serie
  • Optimierungskonzept für die Schneckenfertigung in Ningbo, entwickelt in Kooperation mit einem europäischen Schneckenhersteller
  • Verbessertes Hydrauliksystem der Jupiter II Serie, entwickelt in Kooperation mit einem externen Ingenieursteam

Zhafir Engineering „Made in Germany“

  • Permanenter Wissensaustausch mit den R&D-Teams in Ningbo
  • Unterstützung des weltweiten Vertriebs mit bislang über 100 Werkzeugtests und Maschinenauslieferungen an internationale Kunden
  • Lieferantenbewertungen für die R&D-Teams in Ningbo, zur Optimierung von Kosten und Leistung
  • Enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland

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