Leadership, EventsFlexibilität ist eine wichtige Herausforderung bei den Produktionsprozessen der Zukunft

Haitian International auf der Chinaplas 2016 mit einer klaren Positionierung zum Thema Intelligente Fertigung und Industrie

Rund 26.000 verkaufte Maschinen, das zweitbeste Exportergebnis in unserer Historie, Absatzsteigerungen von nahezu 50 % im vollelektrischen Segment –2015 war für Haitian International ein exzellentes Jahr. Auch wenn die schwierigen Marktbedingungen zunehmend größere Anstrengungen von der Maschinenbauindustrie einfordern, so sehen wir darin auch die Chance, an diesen Herausforderungen zu wachsen und weitere Ziele zu erreichen. Flexibilität ist dabei ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

Klare Wettbewerbsvorteile mit Technologie auf den Punkt

Der Anspruch von Haitian International ist es, Spritzgießmaschinen mit hoher Flexibilität und einer innovativen Technologie auf den Punkt zu bauen. Ausgelegt für die flexible Produktion, für diverse Kategorien von Kunststoffteilen. Als Option ausgestattet mit allen verfügbaren internationalen Standard-Schnittstellen, z.B. von Euromap oder SPI, sind sie so in jede denkbare Fertigungszelle integrierbar. Ebenfalls verfügbar sind alle denkbaren Schnittstellen zur Integration dieser Maschinen in vernetzte Fertigungsprozesse. Diese konsequent am Bedarf orientierte Portfoliostrategie hat sich insbesondere in schwierigen Zeiten bewährt. Sie ermöglicht dem Kunststoffverarbeiter schnelle, energie-effiziente Lösungen und verschafft ihm klare Wettbewerbsvorteile durch einen breiten Handlungsspielraum und kurzfristige Anpassungsfähigkeit auf neue Kundenanforderungen. 

Technologische, maschinenseitige Flexibilität wird dabei zusätzlich zur „Technologie auf den Punkt“ zunehmend an Bedeutung gewinnen. Sie wird der prägende Maßstab und Erfolgsfaktor zukünftiger Baureihen und Maschinengenerationen sein. Schon heute können Verarbeiter auf unseren standardisierten Maschinen ein ungewöhnlich breites Teile-Spektrum innerhalb einer Produktgruppe mit ähnlichen Parametern effizient und präzise realisieren. Künftig sollen diese Maschinen noch viel flexibler und effizienter, noch einfacher zu bedienen und auch über standardisierte Schnittstellen vernetzbar sein. 

Nutzen und Mehrwert für den Kunden entscheidet

Prof. Helmar Franz, Mitglied des Boards von Haitian International: „Wir verfolgen das Thema „Industrie 4.0“ bei Haitian International sehr aufmerksam seit einiger Zeit und diskutieren es mit unseren Systempartnern und vielen Kunden. Wie und wann unsere Maschinen in eine „intelligente“ Umgebung einzubinden sind, entscheidet sich letztlich am Nutzen und Mehrwert für den Kunden. Allerdings gilt es vorher noch einige Herausforderungen zu bewältigen, die zu lösen nicht allein in einer Hand liegen  Stichwort Datensicherheit, Netzverfügbarkeit, Internetstabilität. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit. Nicht alles, was schon heute technologisch machbar ist, muss zwingend für den einzelnen Kunststoffverarbeiter wirtschaftlich sinnvoll sein. Es kommt darauf an, den „goldenen“ Weg zu finden. Die perfekte Balance zwischen Flexibilität und Produktivität.“ 

Haitian International wird sich auf seinem Weg vom reinen Maschinenbauer zum Anbieter ganzheitlicher Systemlösungen kontinuierlich weiterentwickeln. Die Weichen sind gestellt und wichtige Schritte bereits vollzogen. Ingenieure, Systementwickler und IT-Spezialisten der Haitian Gruppe arbeiten in interkontinentalen Projektgruppen zusammen und verfolgen dabei unterschiedliche Lösungsansätze und Zielstellungen. Unter anderem geht es darum, Schnittstellen zur Systemumgebung zu optimieren, um hoch standardisierte Maschinen noch flexibler in automatisierte Prozesse, Zellen und Fertigungsstraßen einbinden zu können  ohne Produktivität einzubüßen.

Unterdessen eröffnet der kontinuierliche Ausbau des Standardmaschinenportfolios dem Kunststoffverarbeiter immer wieder neue Möglichkeiten, seine Produktionskapazitäten noch variabler auszuschöpfen. Innovative Baureihen wie die elektrische Zeres mit einem separaten integrierten Hydraulikantrieb haben eindrucksvolle Signale gesetzt, die Ausweitung der vollelektrischen Venus Serie auf die mittleren und kleineren Schließkraftklassen geht sukzessive vonstatten, branchenbezogene Optimierungen und Modellvarianten der Zwei-Platten-Baureihe Jupiter für einzelne Märkte sind bereits erfolgreich realisiert. Darüber hinaus gehören viele der marktüblichen Leistungsoptionen bei Haitian und Zhafir zur Standardausstattung (ohne Aufpreis). Der Weg hin zu mehr Flexibilität  Haitian International hat ihn längst begonnen.

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